. Die Geschichte der Baugenossenschaft Reichenbach
 
Die Geschichte der Baugenossenschaft Reichenbach an der Fils
50 Jahre Wohnungsbau in Reichenbach
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Baugenossenschaft Reichenbach/Fils eG
Was wir uns heute kaum mehr vorstellen können: Noch zu Beginn des 19. Jahrhunderts war die planmäßige Entwicklung des Wohnungswesens so gut wie nicht existent.
Das änderte sich erst gegen 1850, als der Wandel im politischen, volkswirtschaftlichen und sozialen Leben so richtig spürbar wurde. Er war eine Folge der weit reichenden Industrialisierung Deutschlands, die von den Vätern der Gründerzeit mit Nachdruck vorangetrieben worden war.
Wen wundert es angesichts dieser historischen Tatsachen, dass der konsequente Ausbau des Wohnungswesens bis auf den heutigen Tag eng mit der industriellen Entwicklung gekoppelt blieb?
Anreize und Impulse kamen jedoch auch von anderen Seiten: In den Gemeinden und in den Schlüsselunternehmen der Wohnungswirtschaft waren ebenfalls weitsichtige Planer und Pioniere am Werk.
Vor dem Hintergrund der gemeindlichen Selbstversorgung und im engen Schulterschluss mit modern orientierten Strategen des gemeinnützigen Wohnungsbaus schufen sie leistungsfähige Strukturen für genossenschaftliches Bauen und Wohnen.
An vielen Orten - und so eben auch in Reichenbach - eröffneten sich im wahrsten Sinn des Wortes "wohnliche" Perspektiven für breite Bevölkerungskreise.
Dabei ist es besonders erfreulich, dass die Baugenossenschaften einerseits ihre Bewährungsproben in der marktwirtschaftlichen Ordnung souverän bestanden - und andererseits zu wirksamen Instrumenten des sozialen Ausgleichs wurden. Denn die finanziell eher weniger gut Gestellten haben hier immer besondere Berücksichtigung und damit ihre sprichwörtliche Heimat gefunden.
Die Gründer der Genossenschaft: Pioniere von Wandel und Fortschritt.  

Vorstand:
Eugen Koch
Erich Nill
Ernst Ommerle

 

Aufsichtsrat:
Karl Buckenhofer
Anton Esswein
Karl Hild
Otto Swedek
Wilhelm Ulmer
Fritz Wacker